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Thus Defiled: Wings of the Nightstorm (Re-Release) (Review)
| Artist: | Thus Defiled |
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| Album: | Wings of the Nightstorm (Re-Release) |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Black Metal |
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| Label: | Vic Records | |
| Spieldauer: | 58:59 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Ursprünglich 1997 veröffentlicht, lassen Vic Records das Zweitwerk der Engländer THUS DEFILED erneut auf die Welt los, womit die Welt um ein passables 90er-Jahre-Black-Metal-Album reicher ist. Entsprechend des guten Tons ihrer Entstehungsära ist das Keyboard ein präsenter Bestandteil der Musik, die „Wings of the Nightstorm“ zu bieten hat, womit sich Bands wie z.B. HECATE ENTHRONED als Paten für dieses Album anbieten.
Mit Songlängen von bis zu zehn Minuten geizen THUS DEFILED auch nicht mit Epik und theatralischen Momenten, die sich etwa aus manch heroischer Melodieführung der Gitarren ergeben. Manch Thrash-affine Wendung sorgt derweil ebenso für Abwechslung und Spannung innerhalb der Songs, wie eine gewisse Vorliebe für klassischen Heavy Metal immer wieder zum Vorschein kommt, vor allem wenn das Tempo etwas gedrosselt wird.
Dass der Sound, trotz Remaster, manche Nuance der Gitarren etwas verschluckt, ist derweil nicht weiter schlimm. Denn der ursprüngliche Charakter der Musik bleibt auch in dieser Version des Albums bestehen, wodurch sich eine Win-win-Situation ergibt, können doch einige Neu-Hörer von dieser Wiederveröffentlichung profitieren, wie auch der geneigte Alt-Fan Gefallen daran finden kann, ohne einen Verlust des Urspung-Geistes der Musik beklagen zu müssen.
FAZIT: THUS DEFILDs „Wings of the Nightstorm“ bietet relativ klassisch-frostigen Neunziger-Jahre-Black-Metal, der auf Geschwindigkeit, Melodie und eisige Atmosphäre setzt. Entsprechend seiner Ursprünge klingt der Sound des Albums zwar relativ roh, aber dadurch bleibt der Charakter der Original-Veröffentlichung immerhin erkennbar.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- To Yearn That Which Again Shall Be
- Rapture Of Twilight Burning
- (Angelblood) The Tears Of An Age Now Dead
- Through Eyes Of Fire
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Interviews:
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keine Interviews
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